Ein alphabetisches Gemälde
Der Autor hat die einzelnen Sätze dreier unterschiedlicher Erzählungen miteinander verwebt, unter Einhaltung gewisser Zusatzregeln alphabetisch geordnet und nach wiederum anderen Regeln mechanisch gekürzt und aneinander angeglichen.
Das Ergebnis ist ein Roman, dessen Handlung man nicht chronologisch erfährt, sondern nach und nach detektivisch zusammensetzen muss. Es ist eine liebevolle Parodie unserer Zeit, eine Antwort auf KI-generierte Rhetorik und die fragmentarische Schnelllebigkeit sogenannter sozialer Medien.
Zugleich erinnert Stuegers "Alles in Ordnung" an die mechanische Literatur des Surrealismus oder an die Collagengedichte "Kolonialmundart" des österreichisch-tschechischen Sicherheitsexperten Erwin Fellner.