Blutregen Di, 29.09.2026
Fotografie und Waffenhandel

Waffen sind mehr als Instrumente der Gewalt. Sie entscheiden darüber, wer Macht ausüben, sich schützen und Widerstand leisten kann. Blutregen. Fotografie und Waffenhandel beleuchtet eine weitgehend verborgene Geschichte des Kolonialismus: die Geschichte des globalen Handels mit Waffen sowie die Rolle der Fotografie und der Museumssammlungen in der Geschichtserzählung.

Ausgangspunkt ist ein irritierender Widerspruch: Während historische Fotografien um 1900 Waffenhändler und Menschen aus dem Globalen Süden mit modernen Feuerwaffen zeigen, präsentiert die Museumssammlung vorwiegend Objekte wie Bögen und Pfeile, bestenfalls zeremonielle Waffen aus dem 19. Jahrhundert. Warum zeigen Fotografien eine andere Wirklichkeit als die anderen Objekte aus den Sammlungen?

PR (Kerstin)