Cleo Ruisz – "Guck mal". Schräge Tierporträts. Mo, 16.02.2026
Tierporträts von Cleo Ruisz - gepaart mit Ironie, schräge Lesung von Eva Salvarani!

Cleo Ruisz, eine der facettenreichsten zeitgenössischen Künstlerinnen Österreichs aus dem Burgenland, stellt ab 16. Februar erstmals beim Jour fixe am 16. im 16. aus. Eva Salvarani, ebenfalls mit Wohnsitz im
Burgenland, liest veröffentlichte und unveröffentlichte Literatur aus eigener Feder - Kurzgeschichten und ein Gedicht, die unter dem Motto bizarr und skurril stehen.

Cleo Ruisz hat in ihrem Atelier in Hornstein einen unverkennbaren Stil entwickelt, der verschiedene Maltechniken vereint und ihre heitere, spielerische Lebenseinstellung widerspiegelt. In der aktuellen
Ausstellung stehen Tierporträts - vorrangig Hunde - im Fokus, deren Mimik und Verhalten Ruisz humorvoll und mit feiner Beobachtungsgabe einfängt. Tiere werden bei ihr zu Protagonisten, die in menschlichen Posen
oder fantastischen Szenerien Lebensfreude vermitteln. Mit einem Augenzwinkern interpretiert sie die von ihr dargestellten Figuren, lädt zur Selbstironie ein und schafft es, die Grenzen zwischen formaler Ernsthaftigkeit und augenzwinkernder Leichtigkeit zu verwischen.

Eva Salvarani erzählt von den Abenteuern der Giraffe Kibaya im Wildreservat. Neugierig entdeckt sie einen Bus voller sonderbarer Menschen mit Klick-Kästchen um den Hals; oder von Sarkasti, die sich in einem
Restaurant auf Lanzarote amüsiert durch eine skurrile, deutsch übersetzte Speisekarte voller bizarrer Gerichte kämpft - wie gestilltem Huhn oder verwechseltem Kabeljau; im Hotel Relaxi erlebt Sarkasti Wellness mit
Säurekick - ein echtes Essig-Bad vom Salat bis zum Souvenir; die digitalen Wunderwerke tanzen nach eigenem Takt: Das Navi sucht Gräben, das Handy hungert nach Kontakten. Kalender, Kameras und Co. spielen Komödie statt Funktion; er nahm die Karriereleiter wörtlich im wahrsten Sinne. Mit Betten und Tischen stapelte er sich Richtung Erfolg. Doch bevor er sie erklimmen konnte, kam die Realität ins Wanken.